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EEG-Umlage: Faire Kostenverteilung gefordert

15. Oktober 2015

Angesichts der heute bekanntgegebenen Erhöhung der EEG-Umlage wird eine faire Verteilung der Kosten für die Energiewende immer wichtiger. Überproportional belastet werden derzeit die Privatverbraucher und viele Dienstleistungsunternehmen..

„Der erneute Anstieg der EEG-Umlage führt dazu, dass die Dienstleistungsbranche im nächsten Jahr erhebliche Summen für den Ausbau erneuerbarer Energien ausgeben muss“, so BDD-Bundesgeschäftsführer Stefan Genth. Es könne dazu kommen, dass die Branche dadurch prozentual gesehen höhere Kosten trage müsse als sie tatsächlich Strom verbrauche.

„Wir brauchen jetzt dringend eine faire Kostenverteilung. Denn die Kostenspirale wird sich in den nächsten Monaten immer weiter drehen“, so Genth. Die Novelle des Kraft-Wärm-Kopplungs-Gesetzes werde für die Dienstleister zu einer Erhöhung der Belastung durch die KWK-Umlage führen. Noch nicht abzusehen seien außerdem die Kosten durch die neue Klimareserve.

„Die Dienstleister treffen die steigenden finanziellen Belastungen immer in doppelter Weise. Denn zum einen bleibt bei steigenden Strompreisen den Kunden weniger Geld in der Tasche. Zum anderen zahlen auch die Unternehmen immer höhere Preise für Strom und Energie“, so Genth weiter. Zur Reduzierung der Gesamtkosten für die Energiewende müsse die große Koalition ihre vorsichtig begonnenen Reformen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) konsequent fortsetzen und die erneuerbaren Energien in den Markt integrieren.

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