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Haushaltsentwurf der Regierung: BDD fordert mehr Geld für Breitbandausbau

09. September 2015

Der vor zwei Tagen veröffentlichte Haushaltsentwurf der Bundesregierung sieht nach Ansicht des Bundesverbandes der Dienstleistungsunternehmen (BDD) deutlich zu geringe Summen zum Ausbau der Breitbandversorgung in Deutschland vor.

So soll die digitale Infrastruktur mit nur 335 Millionen Euro gefördert werden. „Experten-Schätzungen gehen davon aus, dass für die flächendeckende Versorgung mit Breitbandanschlüssen zweistellige Milliardensummen erforderlich sind“, so Stefan Genth, BDD-Bundesgeschäftsführer. Bis zuletzt seien noch Investitionssummen von ein bis zwei Milliarden Euro diskutiert worden. Die jetzige Fördersumme sei viel zu gering.

„Die Dienstleister brauchen schnell eine flächendeckende Breitbandversorgung. Ansonsten sind digitale Innovationen an zahlreichen Standorten nur eingeschränkt nutzbar“, so Genth weiter. Für die damit verbundenen Datenmengen sei die Geschwindigkeit der Übertragung häufig zu gering. Darüber hinaus sei es ein Stück Wettbewerbsverzerrung, wenn Dienstleister in nicht erschlossenen Regionen außerstande sind, eigene digitale Dienstleistungen anzubieten.

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